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Weg mit dem Müll beim HSV!

Nein, wir reden nicht von Spielern, die den Klassenerhalt erschweren. Auch nicht von anderen Mitarbeitern des HSV, sondern über den Müll im eigentlichen Sinne. Denn nach dem Spiel des HSV gegen Darmstadt konnten wir bei einer Führung durch das Stadion wenige Minuten nach Abpfiff die Spuren des Fanlebens begutachten, die nach einem solchen emotionalen Spieltagen zurückbleiben.

Machen sich die Fans Gedanken darüber, wie sie ihr angeblich geliebtes Stadion zurücklassen, nachdem sie ihre Mannschaft ausgiebig gefeiert oder ausgebuht haben?

Werft mit uns einen Blick auf die Stehblöcke nach Abpfiff.

Ein ganzer Trupp ist notwendig um die Müllberge zu beseitigen. Wir fragen uns: Muss das sein? Da werden dem Verein (ist sicher nicht nur beim HSV so) erhebliche Kosten (für Personal und Gerätschaften) auferlegt, nur weil man respektlos und rücksichtslos mit seiner Umgebung umgeht. Gerade die Fans, die mit Dauerkarten bei jedem Heimspiel auf den Rängen stehen, sollten sich darüber doch mehr Gedanken machen. Aber genau dort, war es am schlimmsten.

Natürlich hat der Verein gern Stimmung während des Spiels. Fans sind wichtig und können einen Unterschied im Spiel machen, wenn sie ihre Spieler laut pushen und zeigen, dass sie geschlossen hinter der Mannschaft stehen. Kann man dann nicht aber hinterher auch die eigenen Spuren wieder beseitigen?

Auf dem unteren Bild könnt Ihr sehen, dass der Müll hauptsächlich aus Plastikbechern und anderem Verpackungen von Getränken und anderen Lebensmittel stammen. Warum nehmen viele Fans diese beim Verlassen des Stadions nicht einfach mit? Es gibt genug Möglichkeiten den ungeliebten Müll in Säcken und Tonnen zu deponieren. Es muss mit Sicherheit nicht aus den Händen fallen und liegen bleiben.

Union Berlin hat sich darüber Gedanken gemacht und Müllbergen den Kampf angesagt. Dort werden Getränke nun in Mehrwegbechern ausgeschenkt. Dafür erhielten sie von der Deutschen Umwelthilfe (DUH) eine  Auszeichnung. Daneben wird die Wurst im Brot ausgegeben und Großbehälter für Senf und Ketchup verwendet, womit man Plastikmüll in riesigen Mengen einspart.

Zum Vergleich: Bei einem Heimspieltag werden im Volksparkstadion bis zu 30.000 Liter Bier in Plastikbechern ausgeschenkt. Da kommt eine Menge Plastikmüll zusammen.

Also Leute, beim nächsten Mal auf jeden Fall die Jungs anfeuern, aber bitte den Müll hinterher mitnehmen. Oder mal eine gemeinsame Fan-Aufräum-Aktion starten. Was haltet Ihr davon?

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5 Kommentare

  1. ellen sagt:

    👍👏👏👏sehr gut!

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  2. madbracki sagt:

    Ja nett gesagt. Ist bestimmt auch mal eine idee, was zu ändern. Die sache sieht aber so aus. Es hat sich keiner in den uber den 25 Jahren, die ich jetzt schon zum Hamburger SV gehe, nichts geändert, wenn es um den Müll geht. Muss auch sagen, wenn ich an meinem Platz bin, dann werfe ich meine Becher auch nicht mehr weg. Die gedanken sind auch nicht dann beim Müll oder Umwelt. Meine Gedanken sind beim Verein, aber eher bei dem was da passiert und nicht wieviel sie ausgeben, beim Müll. Wenn ich auf einem Festival, Konzert oder anderen Veranstltungen bin, da passiert das gleiche. Bei dem ganzen Spaß, achte ich doch nicht darauf, was ich mit meinem Müll da mache. Diesen Anstoß, der hier jetzt von dir aber geschrieben worden ist, kann mal Aufgegriffen werden, aber erst einmal vom Verein, egal welchen. Denn Rest kann man dann ja noch immer aufgreifen oder vertiefen.

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    • Wenn es seit 25 Jahren so ist, dann ist es noch viel eher Zeit etwas zu ändern. Besser spät als nie. Und du hast Recht, das gilt natürlich nicht nur für den Fußball/das Stadion. Ich finde es gut, wenn andere mit gutem Beispiel vorangehen, so wie du als Fan oder wie Union Berlin als Verein. Dann werden immer mehr Menschen den positiven Vorbildern folgen. Sicher nicht alle, das ist klar. Aber jeder einzelne ist ein Fortschritt und irgendwann wird sich dann doch etwas verändern.
      Denn wie sagt ein Sprichwort so schön:
      “Willst Du Dein Land verändern,
      verändere Deine Stadt.
      Willst Du Deine Stadt verändern,
      verändere Deine Straße.
      Willst Du Deine Straße verändern,
      verändere Dein Haus.
      Willst Du Dein Haus verändern,

      verändere Dich selbst.”

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  3. So was wie bei Union Berlin wäre eine super Sache. Dann könnte man mal wieder ein bisschen stolz auf den HSV sein. Die Leitung und die fußballerischen Leistungen lassen das ja leider zurzeit nicht zu…

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  4. Ein kleines Problem, wo der Geldgeber K. noch beim Abwehren der Maersk- Übernahme seiner Klitsche in Tradition seiner Familie noch drauf drängte, dass Kühne + Nagel „rassenrein deutsch“ bleiben solle. Was sie ja ursprünglich nie war. Da ist die Diesel- Klitsche VWFL Wolfsburg noch lieblich gegen.

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