Ball-küsst-Rasen

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Willkommen bei uns – „Ball-küsst-Rasen“

„Fuuuuußball“ flüstert es von den Wänden, schrillt es aus dem Radio und dem Fernseher. „F u ß b a l l“ steht im Kalender, fein säuberlich für jedes Wochenende eingetragen. Dein Herz schlägt schwarz-weiß, am liebsten bist du auf dem Rasen und die Anstoßzeiten deiner Mannschaft bestimmen dein Leben? Dann bist du hier genau richtig. Denn wir sind am liebsten direkt dabei, wenn der Fußball über Grashalme streift und den Rasen küsst.

Egal, ob du selbst spielst oder es einfach liebst zu schauen, wie es andere tun. Sieh mit uns auf das Fußballgeschehen im Jugend- und Amateurbereich, sowie bei den Profis und erinnere dich mit uns an Fußballlegenden und historische Momente, die für echte Fußballfans unvergessen bleiben.

Wir lieben Fußball und schauen gern zu, wie die Spieler gegen den Ball treten, zum Tor sprinten und nach dem Ball vor den Füßen des Gegners jagen.

Am liebsten werfen wir einen Blick auf  die schnellen Füße unserer 2008-er Jungs, schauen aber genauso gern über den Tellerrand hinaus auf die alten Erfahrenen.

Doch jeder mit Fußballherz weiß, dass Fußball nur als Gemeinschaft Spaß bringt. So freuen wir uns darauf, es mit euch gemeinsam zu tun.

Umweltschutz und Fußball 

Etwa 400 Millionen Tonnen Abfall, darunter 45 Millionen Tonnen Haushaltsmüll, produzieren die Deutschen im Jahr. In Europa produzieren nur die Dänen noch mehr Müll als die Deutschen.

Dass Müllberge ein echtes Problem für viele große Fußballstadien sind, wissen aufmerksame Leser unseres Blogs bereits. (Ihr könnt es hier noch mal nachlesen.) Dieses Thema griff nun auch die Deutsche Welle (staatlicher Auslandsrundfunk der Bundesrepublik Deutschland und Mitglied der ARD) auf und verlief sich dabei auch auf unserer Website.

Wer sich also für Umweltschutz im Zusammenhang mit Fußball, aber auch ganz generell interessiert, sollte dort vorbeischauen und kann auch eines unser Fotos dort entdecken.

Also, schaut hier vorbei und tragt dazu bei, dass unsere Kinder und Kindeskinder in einer sauberen Umgebung aufwachsen und leben können.


Links:

Focus.de – Abfall

Deutsche WelleAbfallberge in Fußballstadien

Abfallmengen – Umweltbundesamt

Nach der Saison ist vor der Saison!

 

Nach Wochen der Krankheit und Aufenthalt im Krankenhaus melden wir uns wieder zurück und sind wieder mittendrin im Fußballgeschehen. Wir gehen es zunächst aber etwas langsamer an und blicken heute zurück auf eine aufregende Saison, die uns an viele verschiedene Orte getragen hat. Von Woche zu Woche an andere (einige neue, aber auch schon bekannte) Ufer getrieben, genießen wir jetzt den Rücklick auf die vergangene Zeit. Der Ball führte uns durch die Welt und ließ uns auch in der Heimat Orte entdecken, die wir noch nicht kannten. Werft mit uns einen kleinen Blick zurück auf die vergangene Saison 2016/2017:

Nach der Saison ist vor der Saison

Alles im Blick

 

Trotz Sommerpause lassen wir dem Ball natürlich keine Pause, denn ihr wisst ja:

nach der Saison ist vor der Saison!

Pfingstmontag 

So hätten wir gern jeden Wochenstart. Montag kann so schön sein. 😉

Schönster Platz Deutschlands

Hier seht Ihr einen der schönsten Fußballplätze Deutschlands!

Schön, oder?!!

Eine  wunderschöne Sicht von der St. Marienkirche in Stralsund auf die Spielstätte des FC Pommern Stralsund. Das Stadion der Freundschaft oder die „Primus Immobilien Arena“ wie sie seit 2015 heißt.

Weg mit dem Müll beim HSV!

Nein, wir reden nicht von Spielern, die den Klassenerhalt erschweren. Auch nicht von anderen Mitarbeitern des HSV, sondern über den Müll im eigentlichen Sinne. Denn nach dem Spiel des HSV gegen Darmstadt konnten wir bei einer Führung durch das Stadion wenige Minuten nach Abpfiff die Spuren des Fanlebens begutachten, die nach einem solchen emotionalen Spieltagen zurückbleiben.

Machen sich die Fans Gedanken darüber, wie sie ihr angeblich geliebtes Stadion zurücklassen, nachdem sie ihre Mannschaft ausgiebig gefeiert oder ausgebuht haben?

Werft mit uns einen Blick auf die Stehblöcke nach Abpfiff.

Ein ganzer Trupp ist notwendig um die Müllberge zu beseitigen. Wir fragen uns: Muss das sein? Da werden dem Verein (ist sicher nicht nur beim HSV so) erhebliche Kosten (für Personal und Gerätschaften) auferlegt, nur weil man respektlos und rücksichtslos mit seiner Umgebung umgeht. Gerade die Fans, die mit Dauerkarten bei jedem Heimspiel auf den Rängen stehen, sollten sich darüber doch mehr Gedanken machen. Aber genau dort, war es am schlimmsten.

Natürlich hat der Verein gern Stimmung während des Spiels. Fans sind wichtig und können einen Unterschied im Spiel machen, wenn sie ihre Spieler laut pushen und zeigen, dass sie geschlossen hinter der Mannschaft stehen. Kann man dann nicht aber hinterher auch die eigenen Spuren wieder beseitigen?

Auf dem unteren Bild könnt Ihr sehen, dass der Müll hauptsächlich aus Plastikbechern und anderem Verpackungen von Getränken und anderen Lebensmittel stammen. Warum nehmen viele Fans diese beim Verlassen des Stadions nicht einfach mit? Es gibt genug Möglichkeiten den ungeliebten Müll in Säcken und Tonnen zu deponieren. Es muss mit Sicherheit nicht aus den Händen fallen und liegen bleiben.

Union Berlin hat sich darüber Gedanken gemacht und Müllbergen den Kampf angesagt. Dort werden Getränke nun in Mehrwegbechern ausgeschenkt. Dafür erhielten sie von der Deutschen Umwelthilfe (DUH) eine  Auszeichnung. Daneben wird die Wurst im Brot ausgegeben und Großbehälter für Senf und Ketchup verwendet, womit man Plastikmüll in riesigen Mengen einspart.

Zum Vergleich: Bei einem Heimspieltag werden im Volksparkstadion bis zu 30.000 Liter Bier in Plastikbechern ausgeschenkt. Da kommt eine Menge Plastikmüll zusammen.

Also Leute, beim nächsten Mal auf jeden Fall die Jungs anfeuern, aber bitte den Müll hinterher mitnehmen. Oder mal eine gemeinsame Fan-Aufräum-Aktion starten. Was haltet Ihr davon?

Keeper bereit – Spieltag kann starten

Unser Keeper ist bereit. Der Spieltag kann starten.

„Gemeinsame Erinnerungen sind manchmal die besten Friedensstifter“

Nach dem misslungenen Spieltag am Wochenende im Volksparkstadion, kehrten wir dem HSV nicht einfach den Rücken. Nein, solche Fans sind wir nicht. Auch nicht welche von denen, die danach Sitzplätze rausreißen, Bierbecher in den Gästeblock werfen und auch nicht welche von denen, die ihre Fäuste in die Gesichter anderer drücken. Nein, am letzten Samstag gingen wir nach dem Abpfiff zum Ausgang hinaus und kehrten durch verschlungene Nebeneingänge wieder zurück. Nein, nicht illegal.

Ein paar Minuten nach dem Abpfiff begann in Hamburg die lange Nacht der Museen. Mit dabei auch das HSV-Museum. Weil der Haupteingang jedoch abgesperrt war, musste man durch einen kleinen Nebeneingang „ein Mal raus und zwei Mal links“. Genau gemäß dieser Beschreibung fanden wir den Eingang tatsächlich.

 


Nach kurzen Warten stolperten wir sofort in die erste Stadionführung des Abends und konnten einen Blick in das Trümmerfeld nach dem Abpfiff werfen. Obwohl unsere Führungsdame (heute muss man den Begriff „Führer“ ja aus politischen Gründen meiden, obwohl jemand der führt nun mal ein „Führer“ ist, nicht zwangsläufig jedoch ein politischer) sehr eilig hatte und ständig auf die Uhr sah, hatte sie genug Zeit einige interessante Fakten über Stadion, Mannschaft und Fahnen und Symbole erzählen. Trotz offensichtlichen Zeitdruck war sie stets freundlich.

 


So kurz nach dem Abpfiff am Feldrand war das Ganze doch anders. Wir hatte eine solche Führung schon ein Mal mitgemacht, was wir unbedingt empfehlen können. Aber dieses Mal lag noch der komplette Fanmüll in den Rängen. Die Überreste der Fanchoreografie musste von einer Mannschaft von Leuten beseitigt werden. Das sah nach Schwerstarbeit aus. Vielleicht sollte man diesbezüglich ehrenamtliches Engagement der Fans anregen. Das würde dem Verein sicher etliche Kosten sparen.

Wir durften gleich nach der Pressekonferenz, die nach dem Abpfiff folgte, am Tisch im Pressekonferenzraum sitzen, neben dem noch die Journalisten und Fotografen saßen und ihre Arbeiten an ihre jeweiligen Arbeitgeber weiterreichten. Wir standen auch am Rasen, der noch von den Fußballschuhstollen durchlöchert war.

 


Doch das Beste nach diesem eher… ehm, sagen wir mal, weniger gelungenem Spieltag war, dass wir dann im Museum in den Erfolgen der Vergangenheit des HSV schwelgen konnten. Ja, dort gab es tatsächlich Meisterschalen und etliche Pokale…. selbst wenn dies wie ferne Träume klingt, diese Zeiten hat es wirklich gegeben. Vielleicht, eines Tages… wer weiß…

„Gemeinsame Erinnerungen sind manchmal die besten Friedensstifter.“

Marcel Proust (1871-1922), frz. Romanschriftsteller

 

Wer sich an diese Erfolge nicht erinnern kann, es nicht glaubt oder sich gern immer wieder neu daran erinnert und erfreut, der sollte sich unbedingt ein Besuch im HSV-Museum gönnen.

Mehr über das Museum erfahrt ihr hier.

„Wir sind Hamburger! Ihr nicht!“

Nichts für den Nachwuchs

Da geht man ins Stadion und glaubt, man kann dem Nachwuchs mal zeigen wie Fußball funktioniert. Und dann kommt so ein Spieltag. Der Gegner ist der Tabellenletzte Darmstadt und hat bisher nicht ein einziges Auswärtsspiel gewonnen. Die Chancen stehen also gut, dass die jungen Fußballer sich mal anschauen können wie man mit guten, teamorientierten, professionellen Spielzügen Tore erzielt. Es war so ein Tag, an dem du dem Fußballnachwuchs sagen konntest: So geht Fußball. Nicht! Denn der HSV brachte nichts auf den Rasen, das die Profis von der Kreisklasse unterschieden hätte. Schade, denn wir haben in den letzten Spieltagen ganz andere Ansätze gesehen. Doch davon war gestern nichts mehr zu erkennen. Die Torschüsse waren halbherzig und lasch und wurden im Laufe des Spiels seltener. So richtig spannend waren eigentlich nur die letzten fünf oder zehn Minuten als der HSV den Anschlusstreffer zum 1:2 erzielte und der HSV-Fan trotz jahrelanger schlimmer Erfahrungen zumindest noch auf ein Unentschieden hoffte. Aber sind wir ehrlich, verdient wäre das nicht gewesen.

Wie füge ich meinem Verein größtmöglichen Schaden zu

Doch wir sahen nicht nur schlechten Fußball. Auch abseits des rollenden Balls ging es heiß her. Da waren die handfesten Auseinandersetzungen der Spieler während des Spiels auf dem Platz noch das kleinste Übel des Tages. Gleich zu Beginn des Spiels konnte man den Tiefpunkt in der HSV-Fangeschichte beobachten. Während der Fan-Choreografie wurden Plakate mit vermummten Personen entrollt und etliche Rauchbomben gezündet. Wer nicht mittendrin stand, hatte Glück und konnte wenigstens noch atmen. Während in dicken Nebelschwaden sich Fans die Schals vor Atemwege banden oder gleich den Fanblock verließen um wieder Luft zu bekommen, sah man auf der anderen Seite des Stadions nichts mehr. Als dann Torschüsse nur noch durch Richtungsanpeilung möglich waren und man weder Tor noch Strafraum sehen konnte, brach der Schiri endlich das Spiel ab und ließ warten bis sich die bunten Rauchschwaden wieder verzogen hatten.

Die Unterbrechung hat uns geschadet

„Die Unterbrechung am Anfang hat uns geschadet. Wir wollten direkt Vollgas geben, mussten dann aber fünf Minuten warten.“ Torwart Mathenia

Hier wurde vor Augen geführt wie man seinem eigenen Verein bestmöglich schadet. Nicht nur dass die Spieler selbst sich im Spiel gestört fühlten und zu Beginn der Partie nicht voll einsteigen konnten, wie sie es vorgehabt hatten, sondern auch die darauf folgenden Strafen werden hart ausfallen für den HSV, der schon die DFL-Lizenz für die kommende Saison nur unter Erfüllung von Bedingungen bekommt wegen Schieflage bei Ausgaben und Einnahmen. Da werden wohl weitere Ausgaben allein wegen solcher Fanidioten folgen. Für mich können das keine echten Fans sein. Denn diese würden ihren Verein nicht bewusst schaden.

Wir sind Hamburger! Ihr nicht!


Ist es das große Ego dieser Gruppierung, das für eine solche Eigendarstellung verantwortlich ist? Die auf dem riesigen Plakat, das die ganze Nordseite einnahm, gezeigten individuelle vermummten Fans, lässt so etwas vermuten. Was will man denn sonst mit solchen Bildern darstellen? Wie zur Bestätigung feuerten direkt aus diesem Bild heraus Rauchbomben. Inklusive eines Feuerwerkskörpers, dessen Knall durch das ganze Stadion vibrierte und ein ungutes Gefühl bei allen Anwesenden hinterließ. Denn kaum einer hat die schrecklichen Geschehnisse um den BVB-Bus vergessen, wo Fußballspieler durch Bomben getötet werden sollten. Kein Wunder, dass Fans im gleichen Block laut rufen:

„Wir sind Hamburger! Ihr nicht!“

Überall Gewalt und Krawall

Wir sahen außerdem besoffene Fans, handfeste Auseinandersetzungen mit der Polizei, Darmstädter, die als freundliche Gäste immer wieder „Scheiß HSV“-Gesänge anstimmten, wir sahen Verhaftungen, alle denkbaren Handgesten, die in der Regel wenig freundlich gemeint waren und trotz angedrohtem Stadionverbot eine Menge fliegendes Bier, besonders oft von HSV-Fans in den Gästeblock. Wir verstehen nicht, warum einige glauben, dass Dinge, die draußen zu Recht verboten sind, im Stadion ok sind.

Der pädagogische Mehrwert dieses Spieltags lag also für den Nachwuchs nicht mal mehr bei Null. Viel eher bei Minus 10.

Fazit: Nichts für den Nachwuchs. So geht Fußball. Nicht!

Los geht’s! HSV – Darmstadt

Da sind wir. Und mit uns etwa 57.000 andere Zuschauer. Jedenfalls fast. Das Stadion ist schon gut voll. Man mag es kaum glauben, aber die HSV-Fans sind hartnäckig. Nach allem, was sie sich in den letzten Jahren anschauen mussten, mit allen Skandalen und Skandälchen, stehen sie noch immer hier und schwenken die Fahnen. Das wäre sicher nicht jedem Verein so ergangen, wenn man bedenkt,was sie den Fans in den letzten Jahren geboten haben. Und da hatten nicht nur die Spieler ihren Anteil daran.

Doch vor dem Anpfiff beschäftigen wir uns noch mal mit den statistischen (Daten).

Der HSV, aktuell auf Platz 14 der Tabelle, tritt heute gegen den Tabellenletzten an. Das letzte Spiel gegen Darmstadt auf heimischen Grund verlor der HSV mit 1:2. Obwohl wir sonst auf statistische Daten wie die Packing-Quoten stehen, hoffen wir heute, dass die Daten über das letzte Spiel völlig unerheblich sind.

Die Heimbilanz zeigt, dass in vier Heimspielen gegen Darmstadt drei Siege zu verzeichnen sind. Wenn das nichts bedeutet… In insgesamt neun Duellen siegte der HSV ganze 6 Mal, Darmstadt jedoch nur ein einziges Mal. Also, auf den siebten Sieg!!

Wir denken, beim HSV läuft es gerade einigermaßen und gegen den Tabellenletzten werden sie es schon schaffen.  Hoffentlich. Also, auf ein gutes Spiel! Wir gehen dann mal mit Lotto King Karl singen.

 

Ausverkauft! HSV gegen Darmstadt

Unser Weg führte uns heute zum HSV-Fan-Shop in Norderstedt.


Wir hatten die spontane Idee uns Tickets für das HSV-Spiel am Wochenende zu holen. Man wollte uns erst weismachen, dass das Stadion bereits ausverkauft ist. Wir gingen trotzdem. Die Hoffnung stirbt zuletzt.

Und tada:

So sind wir froh, dass wir auf die ersten Botschaften nicht gehört und es selbst versucht haben. Nun sind wir also dabei. Seid vorgewarnt! Irgendwo dort werdet ihr auf uns treffen, wenn ihr euch auch vor Ort das Spiel anseht. Also, Augen offen halten! 😉

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